Am Dienstag, dem 21. April veranstaltete der European Campus Rottal-Inn (ECRI) zum zweiten Mal einen Campustag für die umliegenden Schulen. Ziel war es, den Schülerinnen und Schülern spannende Einblicke in das Leben und Lernen an einer Hochschule zu ermöglichen. Auch von unserer Schule besuchten zwei elfte Klassen sowie eine Vorklasse gemeinsam mit ihren Lehrkräften Manuela Hallabrin, Hanna Weinzierl und Bernadette Singhammer den European Campus. Dort erwartete die rund 55 Schülerinnen und Schüler ein abwechslungsreiches Programm. In den Laboren hatten sie die Gelegenheit, praktische Versuche durchzuführen und erhielten dadurch einen ersten Einblick.

Zu Beginn des Tages begrüßte der Dekan des ECRI, Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer, die Schülerinnen und Schüler. Er zeigte sich sehr erfreut über die rege Teilnahme an der Veranstaltung. Ebenso wandte sich der erste Bürgermeister der Stadt Pfarrkirchen, Wolfgang Beißmann, mit einigen Grußworte an die Anwesenden. Dabei ermutigte er die Schülerinnen und Schüler, an diesem Tag vielfältige Erfahrungen zu sammeln und Neues auszuprobieren. Im Anschluss folgte ein Vortrag von Daniel Rodriguez Perales mit dem Titel „Meine Reise von der Studienwahl in die Arbeitswelt“. Dabei zeigte er den Schülerinnen und Schülern verschiedene Ideen und Möglichkeiten auf, um ihren persönlichen Weg zu finden. Anhand seiner eigenen Erfahrungen betonte er, dass dieser Weg nicht immer geradlinig verlaufen muss. In einem weiteren Vortrag informierte Bernadette Busler über den bewussten Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). In ihrem Vortrag mit dem Titel „Wie menschlich wirkt KI und was bedeutet das für uns?“ wies sie auf die Chancen, Risiken und rechtlichen Herausforderungen hin, die mit der Nutzung von KI verbunden sind.

Nach den Vorträgen erläuterte Andrea Ebertseder vom MINT-Team der Hochschule den weiteren Ablauf. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich im Vorfeld für zwei Workshops mit unterschiedlichen Schwerpunkten angemeldet. Der erste Workshop begann noch am Vormittag. Anschließend folgte eine kurze Mittagspause, in der auch für das leibliche Wohl gesorgt wurde. Parallel zur Pause organisierte Frau Ebertseder eine Infomesse, bei der Infostände der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) präsent waren. Am Nachmittag begann die zweite Workshop-Phase.

Die Workshops umfassten ein breites Themenspektrum – von Studien- und Berufswahl über Nachhaltigkeit sowie Klimawandel bis hin zu Mathematik, Informatik und Chemie. Allen Angeboten war eine praktische Komponente gemeinsam. Insgesamt wurden zwölf verschiedene Workshops angeboten, an denen die Schülerinnen und Schüler teilnehmen konnten. Im Folgenden einige Beispiele:

Das EEE-Labor für Elektro- und Energietechnik präsentierte die Versuchsaufbauten, die im Lehrbetrieb dazu dienen, die in der Vorlesung erworbenen Kenntnisse zu vertiefen.

Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden und einen eigenen Schüttelwürfel zusammenbauen.

 

 

Im DigiHealth Lab des Campus fand ein Workshop zum Thema „Next Level Reality“ statt. Dabei wurden unter anderem Emotionen in Reaktionen auf bestimmte Bilder gemessen, um die gewonnenen Erkenntnisse auf Lebensmittel und Raumgestaltung zu übertragen.

Nebenan im Eco Lab setzten sich die Schülergruppen mit den Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen auseinander. Sie sollten in ihrer Gruppe ein Schulprojekt planen, dass sich mit einem dieser Ziele beschäftigt.

 

Kommentare sind geschlossen.