In der 13. Jahrgangsstufe leitet das Seminar im Rahmen eines fächerübergreifenden Seminarthemas zu selbständigem wissenschaftlichen Arbeiten an.

Nach der Notenbekanntgabe findet im Schuljahr 2021/22 in reduziertem Umfang die sog. Blockphase statt. Bis zu den Sommerferien besuchen die Schüler vier bayernweit angebotene Module (siehe Vibos) sowie eine Auftaktveranstaltung und Sitzungen in den Einzelgruppen im Umfang von ca. 10 Zeitstunden. Laut KM sollte jeder Schüler bis zu den Sommerferien sein konkretes Thema der Arbeit haben.

Im Anschluss daran findet die Arbeit in einzelnen Seminargruppen statt, welche sich jeweils mit einem eigenen Rahmenthema beschäftigen.

Ausgehend davon hat jeder Schüler eine individuelle Seminararbeit innerhalb des übergeordneten Rahmenthemas seiner Seminargruppe anzufertigen. Das konkrete Thema der Seminararbeit wird in der Regel spätestens bis zum Ende der Seminarphase der 12. Jahrgangsstufe gewählt. Die Themenstellungen sollen über das engere Fachgebiet hinausreichen und so interdisziplinäres Denken und die Allgemeinbildung fördern. Durch das gemeinsame Arbeiten an einem Rahmenthema lernen die Schüler, komplexere Themengebiete zu strukturieren, sich dabei abzustimmen und die einzelnen Beiträge der Mitglieder der Seminargruppe zu einem sinnvollen Ganzen zusammenzuführen. Damit werden kooperative Strukturen und Teamfähigkeit gefördert.

Im Verlauf des 2-stündigen Seminarfachs in der 13. Jahrgangsstufe präsentieren und diskutieren die Schüler ihre Zwischenergebnisse. Es werden hier nicht nur die Inhalte selbst, sondern auch die Vorgehensweise bei der Informationsbeschaffung, Auswertung, Schwerpunktsetzung und Strukturierung thematisiert und somit die Informations- und Kommunikationskompetenz gefördert.

Nach der Fertigstellung der Seminararbeit stellen die Schüler die Ergebnisse ihrer Arbeit in einer Abschlusspräsentation vor.

Das Seminarfach setzt sich aus drei Teilnoten zusammen, wobei die schriftliche Arbeit den größten Bestandteil darstellt.

OStRin S. Eberhardt