„Wirtschaft praktisch erleben – Aktive Schule“ – mir diesem Emblem darf sich seit Kurzem die FOSBOS in Pfarrkirchen schmücken. Die Geschäftsstelle „Gründung in school“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) würdigt damit Schulen, die unternehmerisches Denken und Handeln gezielt fördern und ihren Schülerinnen und Schülern wichtige Zukunftskompetenzen vermitteln – von Problemlösungsfähigkeit über Kreativität bis hin zur Teamarbeit.
Mit viel Engagement erarbeitet hat sich die FOSBOS diese Auszeichnung durch ihre seit Jahren äußerst erfolgreiche Teilnahme am Projekt „Ideen machen Schule – das Gründungsspiel“ von der Hans-Lindner-Stiftung. In den vergangenen zehn Jahren erreichte die FOSBOS Pfarrkirchen in der Seniorenwertung insgesamt acht Mal einen Platz unter den besten fünf Schulen, darunter zwei Mal den ersten Platz. Im Rahmen dieser Projekte unter Leitung von Betreuungslehrkraft OStRin Christina Roth (siehe Bild: linke Seite) erstellen die Schüler und Schülerinnen Businesspläne, die jederzeit umsetzbar sind. Hierbei mussten sie mit externen Partnern wie Banken, Steuerberatern, Druckereien und Immobilienmaklern verhandeln und kommunizieren. „Im Rahmen des Projekts können Schülerinnen und Schüler über fünf Monate hinweg wirtschaftliche Zusammenhänge praxisnah erleben“, erklärt dazu Christina Roth, die diese schulische Aktivität seit Jahren mit viel Herzblut betreut.
Damit entspricht die FOSBOS dem Schulprofil, das von der Geschäftsstelle „Wirtschaft in school“, honoriert wird: Schulen, die Wirtschaftsthemen lebendig vermitteln, regionale Kooperationspartner einbinden und fachübergreifendes Lernen fördern. „Mit der Vergabe des Emblems möchten wir Schulen sichtbar machen, die sich in besonderer Weise für eine wirtschaftsnahe Bildung einsetzen“, betont der Leiter der Geschäftsstelle Wilke Ziemann.
Die Auszeichnung des BMWE darf die FOSBOS drei Jahre lang tragen – als sichtbares Zeichen, dass sich die Schule für eine moderne, lebensnahe Bildung einsetzt.
„Wir sind stolz auf das Engagement unserer Schülerinnen und Schüler und möchten solche Projekte auch künftig ausbauen“, so das Fazit von Schulleiter OStD Stefan Weber. (siehe Bild: rechte Seite).



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